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Return to Sport nach Schulterinstabilität: Der optimale Zeitpunkt braucht mehr als einen Kalender

Luzie Schmid
Wissenschaftliche Referenz: D. Juré u. a., „The S-STARTS Test: Validation of a Composite Test for the Assessment of Readiness to Return to Sport After Shoulder Stabilization Surgery“, Sports Health, Bd. 14, Nr. 2, S. 254–261, 2022, doi: 10.1177/19417381211004107. [1]

Die Rehabilitation nach Schulterverletzungen befindet sich im Wandel – nicht zuletzt durch die Einführung der Blankoverordnung, die Physiotherapeut*innen mehr Verantwortung überträgt. Vor allem bei der zeitlichen Planung der Rehabilitation und der Entscheidung über die Rückkehr zum Sport (Return to Sport, RTS) rückt unsere fachliche Einschätzung stärker in den Fokus. Bei Schulterinstabilitäten ist diese Frage besonders relevant: Etwa 48–60 Prozent aller Schulterinstabilitätsverletzungen entstehen im sportlichen Kontext, somit steht die Rückkehr zum Sport fast immer im Raum [2], [3]. Trotz der hohen klinischen Bedeutung existiert bislang weder eine standardisierte Testbatterie zur Beurteilung der Bereitschaft zum RTS, noch ein evidenzbasiertes Vorgehen zur Vermeidung von Wiederverletzungen [1], [4], [5]. Vor diesem Hintergrund validierten die Autor*innen der vorgestellten Studie eine strukturierte Testbatterie zur Beurteilung der Bereitschaft zum RTS nach operativ versorgter Schulterinstabilitätsverletzung.

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