Kreuzbandriss: Zurück zum Sport ohne Operation – geht das wirklich?
Ein plötzlicher Richtungswechsel, ein knackendes Geräusch – und der Sport steht still. Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (ACL) zählt zu den häufigsten und folgenreichsten Verletzungen im Sport. Besonders im Fußball, Handball oder Skifahren kann eine solche Verletzung die sportliche Karriere abrupt unterbrechen und erhebliche physische wie psychologische Belastungen nach sich ziehen. Traditionell gilt die operative Rekonstruktion des Kreuzbandes (ACLR) als Standardbehandlung – insbesondere für sportlich aktive Patient:innen mit dem Ziel, in richtungswechselintensiven Sportarten zurückzukehren [1], [2].
Die hier zusammengefasste Studie untersucht, ob Menschen mit einem Kreuzbandriss (ACL-Ruptur) unterschiedliche Ergebnisse bezüglich Rückkehr zum Sport oder allgemeinem Aktivitätsniveau haben, wenn sie entweder eine operative Rekonstruktion (ACLR) oder eine ausschließlich rehabilitative (konservative) Behandlung erhalten [1].
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