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Prävention wirkt – wenn man sie macht 

Lea Schütt
Wissenschaftliche Referenz: J. Viiala u. a., „Effect of adherence to exercise-based injury prevention programmes on the risk of sports injuries: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials“, Inj. Prev., S. ip–2025–045632, Aug. 2025, doi: 10.1136/ip-2025-045632 [1].

Sportverletzungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Trainingsausfälle, Leistungsabfall und vorzeitige Karriereenden – vom Nachwuchs- bis zum Spitzensport. Seit Jahren zeigen trainingsbasierte Verletzungspräventionsprogramme, dass sie Verletzungsraten deutlich senken können. Dennoch bleibt ein zentrales Problem bestehen: In der sportlichen Praxis werden diese Programme oft nur unvollständig oder unregelmäßig umgesetzt. Die Adhärenz – also das Ausmaß, in dem Athlet:innen ein Programm wie vorgesehen umsetzen – könnte eine Rolle spielen? Während viele Studien die Wirksamkeit einzelner Programme belegen, ist bislang weniger klar, wie stark der präventive Effekt tatsächlich von der Umsetzungstreue abhängt.
Damit stellt sich eine entscheidende Frage für Forschung und Anwendung gleichermaßen: Reicht es aus, ein Präventionsprogramm zu kennen, oder ist deren konsequente Durchführung der eigentliche Schlüssel zur Verletzungsreduktion?

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