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Rückbildung reicht nicht – Dein Weg zurück ins Training nach Geburt (1/2)

Lea Schütt

Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder – ein Moment voller Freude, Aufregung und körperlicher Herausforderungen. Anna, frischgebackene Mama, sitzt in der Physiotherapiepraxis und betrachtet skeptisch die Trainingsmatte vor sich. Nach Wochen voller Schlafmangel und Anpassung an ihre neue Rolle fragt sie sich: „Wann kann ich endlich wieder trainieren?“ Diese Frage beschäftigt viele Mütter, die den Übergang von der Rückbildung zur Rückkehr ins Training meistern wollen. Eine systematische Übersichtsarbeit hat gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität im postpartalen Zeitraum nicht nur die körperliche Fitness verbessert, sondern auch signifikant zur Reduzierung von depressiven Symptomen beiträgt. Frauen, die aktiv bleiben, haben eine um 45 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an postpartalen Depressionen zu leiden [1]. Trotz dieser positiven Effekte fühlen sich viele Frauen zurecht unsicher, wie und wann sie nach der Geburt sicher mit dem Training beginnen können. Es gibt nämlich wenig konkrete Empfehlungen. Als Physiotherapeut*in spielst du eine entscheidende Rolle dabei, Anna und viele andere Mütter auf ihrem Weg zu ihrer Leidenschaft zu unterstützen. In diesem Blogbeitrag betrachten wir den Weg zurück zum Training nach der Geburt, sowie einige anatomische Aspekte, das Thema Beckenboden, Geburtskomplikationen und was es mit der Rectusdiastase auf sich hat.

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