Brüche vermeiden: Vitamin D schützt unsere Knochen, oder?
Je älter wir werden, desto größer wird das Risiko zu stürzen und einen Knochenbruch zu erleiden. Jedes Jahr brechen alleine in Deutschland 100.000 Menschen, meistens ältere Personen im Alter zwischen 70 und 85 Jahren oder mehr, den Oberschenkelknochen [2] [3].
Die Zahl der Menschen, die eine Oberschenkelhalsfraktur erleiden, steigt durch die immer älter werdende Bevölkerung stetig und stellt das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung. Pro 100.000 Fälle belaufen sich die direkten Behandlungskosten dabei auf etwa 2,5 Milliarden Euro jährlich [4]. Da das nicht die einzigen Kosten sind, die das Gesundheitssystem zu stemmen hat, stellt sich die Frage der Prävention von Knochenbrüchen immer weiter in den Vordergrund, um die Inzidenz von Oberschenkelfrakturen zu reduzieren.
Der Zusammenhang zwischen Alter und Knochenbrüchen ist eine direkte Folge der bei älteren Erwachsenen fast immer vorhandenen Osteoporose und einem allgemein höheren Sturzrisiko, welches zu häufigen Stürzen führt. Das erschreckende ist, dass bei Menschen, die sich mit fünfzig Jahren oder älter erstmals einen Knochen gebrochen haben, sich das Risiko für eine neue Fraktur im nachfolgenden Jahr deutlich erhöht [5]. Bei einer Fraktur des Wirbelkörpers zum Beispiel, ebenfalls eine recht häufige Fraktur bei Patient:innen mit Osteoporose, verfünffacht sich das Risiko für eine erneute Fraktur an der Wirbelsäule und verdrei bis vervierfacht sich das Risiko für eine Fraktur an einem anderen Körperbereich [5].
Unbehandelt kann das zu einem Teufelskreis von wiederkehrenden Frakturen enden, welche dann letztlich in schweren Bewegungseinschränkungen, Behinderungen und letztlich im Tod enden [5].
Könnte Vitamin D eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Knochenbrüchen spielen?
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