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Erhöhen ultraverarbeitete Lebensmittel das Sterberisiko?

Lea Schütt
Wissenschaftliche Referenz: S. Liang, Y. Zhou, Q. Zhang, S. Yu, und S. Wu, „Ultra-processed foods and risk of all-cause mortality: an updated systematic review and dose-response meta-analysis of prospective cohort studies“, Syst. Rev., Bd. 14, Nr. 1, S. 53, März 2025, doi: 10.1186/s13643-025-02800-8 [1].

In einer Zeit, in der Fertigprodukte unsere Supermarktregale dominieren und verarbeitete Snacks den Takt unseres Alltags bestimmen, wächst die Frage: Machen uns diese ultraverarbeiteten Lebensmittel nicht nur ungesünder – sondern auch früher sterblich? Moderne Ernährungsmuster haben sich drastisch verändert. In vielen Industrienationen stammen heute über die Hälfte der täglichen Energiezufuhr aus industriell stark verarbeiteten Produkten – oft reich an Zucker, Salz, gesättigten Fetten und Zusatzstoffen, aber arm an essentiellen Nährstoffen. Die wissenschaftliche Debatte um die gesundheitlichen Folgen dieser sogenannten ultraverarbeiteten Lebensmittel (UPFs) ist längst entbrannt, doch noch immer bleibt ein zentrales Risiko unklar: Sind diese Produkte tatsächlich ein Treiber vorzeitiger Sterblichkeit?

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