Zum Inhalt springen

Hüftimpingement: OP vs. konservative Therapie

Alexandra Schreieck
Wissenschaftliche Referenz: Minimal Clinically Important Differences in Conservative Treatment Versus Hip Arthroscopy for Femoroacetabular Impingement Syndrome: A Frequentist Meta-Analysis of RCTs. Nikolai Ramadanov, Jonathan Lettner, Maximilan Voss, Robert Prill, Robert Hable, Dobromir Dimitrov, Roland Becker [1].

Hüftschmerzen bei jungen, sportlich aktiven Menschen sind keine Seltenheit. Bei der Forschung nach möglichen Ursachen wird das Hüftimpingement oft, neben anderen möglichen Krankheitsbildern, in den Kreis der möglichen Ursachen aufgenommen. Bestätigt sich der Verdacht, zum Beispiel durch eine Röntgenuntersuchung wird oft dann als nächster Schritt eine Operation empfohlen und durchgeführt, mit dem Versprechen, Schmerzen zu beseitigen und Arthrose vorzubeugen. Neben der operativen Therapie rückt die konservative Therapie, als weitere Option, immer mehr in den Vordergrund. Gezieltes Training, Bewegungs-Modifikation und edukative Ansätze zeigen in aktuellen Studien vergleichbare Ergebnisse – zumindest bei ausgewählten Patientengruppen.
Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob ein Hüftimpingement behandelt werden sollte, sondern wie und für wen. Ist die Operation tatsächlich der überlegene Weg oder kann eine strukturierte physiotherapeutische Intervention langfristig ähnliche Erfolge erzielen?

Jetzt Mitglied der DK Academy werden und diesen Artikel weiterlesen

Bereits Mitglied? Jetzt einloggen