Isometrisches Training in gedehnter Muskelposition – eine Alternative für den Quadrizepsaufbau?
Krafttraining ist ein zentrales Element um Muskelaufbau zu erreichen und spielt in vielen unserer Therapien eine entscheidende Rolle. In der Praxis legen wir mit dem Ziel einer progressiven Belastungssteigerung dann die klassischen Trainingsparameter (Intensität, Wiederholungszahl, Bewegungsausmaß, Rhythmus) fest. Jedoch lassen sich diese nicht immer problemlos umsetzen. Einschränkungen des Bewegungsausmaßes, zum Beispiel durch Schmerz oder aufgrund eines Nachbehandlungsshemas, können ein dynamisches Training über das volle Bewegungsausmaß erschweren. Zudem ist die Umsetzung hoher Trainingsintensitäten für viele Patient:innen, insbesondere ohne Trainingserfahrung, manchmal mit Unsicherheit verbunden, was dazu führen kann, dass ausgemachte Trainingsintensitäten nicht umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund rückt isometrisches Krafttraining als mögliche Alternative in den Fokus. Die vorliegende Studie vergleicht bewusst, ob isometrisches Training in gedehnter Muskelposition einen relevanten Hypertrophie Effekt erzielen kann und wie sich diese Anpassungen im Vergleich zu klassischem isotonischem Training einordnen lassen [1].
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