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Kreuzband-OP: Ist eine zusätzliche laterale Stabilisation sinnvoll?

Alessandra Reiff
Wissenschaftliche Referenz: M. Porter und B. Shadbolt, „Using a Residual Pivot Shift as the Indication to Perform a Lateral Extra-articular Tenodesis During ACL Reconstruction Using Autologous Hamstring Grafts Is Associated With Improved Surgical Outcomes: A Retrospective Review of 4755 Cases“, Am. J. Sports Med., Bd. 54, Nr. 2, S. 248–256, Feb. 2026, doi: 10.1177/03635465251399208.

Warum erleiden einige Athlet:innen nach einer technisch erfolgreichen vorderen Kreuzbandrekonstruktion eine erneute Ruptur – während andere dauerhaft stabil bleiben?
Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Diskussion um die Versorgung von Patient:innen nach Kreuzbandverletzungen, insbesondere bei Rückkehr in sogenannte Hochrisiko-Sportarten mit hohen Anforderungen an Richtungswechsel, Sprung- und Abbremsbewegungen.
Trotz kontinuierlicher Fortschritte in der operativen Technik und evidenzbasierter Rehabilitation bleibt die Re-Rupturrate weiterhin auffällig hoch. Dies lenkt den Blick zunehmend auf die Frage, ob neben der anterioren Stabilität auch die rotatorische Kontrolle des Kniegelenks eine wichtige Rolle spielt?

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