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Osteoporose: Schwere Gewichte gegen schwache Knochen?

Lea Schütt
Wissenschaftliche Referenz: S. Kumar, C. Smith, R. J. Clifton-Bligh, B. R. Beck, und C. M. Girgis, „Exercise for Postmenopausal Bone Health - Can We Raise the Bar?“, Curr. Osteoporos. Rep., Bd. 23, Nr. 1, S. 20, Apr. 2025, doi: 10.1007/s11914-025-00912-7 [1].

In der Physiotherapie gibt es nach wie vor ein paar Therapeut:innen, die bei Patienten eher die Angst vor Bewegung schüren, anstatt sie darin zu bestärken. Gerade bei Osteopenie und Osteoporose herrscht häufig Unsicherheit: Soll aus Angst vor Frakturen vorsichtig und niedrigintensiv trainiert werden – oder sind höhere, gezielt gesetzte Belastungsreize notwendig, um den Knochenstoffwechsel wirksam zu stimulieren? Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse beginnen, dieses Dilemma differenziert aufzulösen und liefern zunehmend evidenzbasierte Hinweise darauf, welche Trainingsformen sicher und zugleich knochenwirksam sind [1].

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