Rückenschmerzdiagnostik: Neuer Test schlägt Straight Leg Raise
Trotz moderner Bildgebung bleibt die Diagnostik von Bandscheibenherniationen im klinischen Alltag eine Herausforderung. MRT-Befunde zeigen nicht selten strukturelle Veränderungen auch bei beschwerdefreien Personen, während Patienten mit ausgeprägter Symptomatik mitunter unauffällige Bilder aufweisen. Umso größer ist die Bedeutung einer präzisen klinischen Untersuchung, die funktionelle Zusammenhänge abbildet und unmittelbar am Patientenbett angewendet werden kann.
Klinische Tests dienen dabei als zentrales Instrument, um Verdachtsdiagnosen einzugrenzen und therapeutische Entscheidungen zu unterstützen. Besonders der Straight Leg Raise Test (SLRT) gilt seit Jahrzehnten als fester Bestandteil der neurologisch-orthopädischen Untersuchung, während mit dem Compression Overload Test (COLT) ein vergleichsweise neuer Ansatz zur Beurteilung lumbaler Bandscheibenpathologien zur Verfügung steht. Doch wie aussagekräftig sind diese Tests tatsächlich?
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