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Das Tobleronemodell – Wie dir Schokolade bei Trainingssteuerung behilflich sein kann

Lea Schwalbach

In der KGG, einmal kurz nicht hingeschaut – und schwupps, wurde die Langhantel zum vierten Termin in Folge mit mehr Gewicht beladen als zuvor. Angesichts der 2 RIR (Reps in Reserve) grundsätzlich kein Problem, jedoch ist die Begründung, einfach weniger Wiederholungen durchzuführen, kritisch zu hinterfragen. Letztendlich wurde der Squat innerhalb von drei Wochen von 3×15 mit 25 kg auf 3×8 mit 60 kg gesteigert. 

Progression: Check. 

Doch wie steht es um die Einhaltung weiterer Trainingsprinzipien, wie der Geschwindigkeit, der Progression und der Periodisierung aus? Bei einer derart schnellen Steigerung sind Schmerzen und möglicherweise eine Zunahme der Schwellung nicht auszuschließen.

Loadmanagement: fehlgeschlagen.

Trainingsprinzipien bilden die Grundlage für eine effektive und zielgerichtete Trainingsplanung, um bestmögliche Ergebnisse in der sportlichen Leistungsentwicklung zu erzielen. Dabei ist es wichtig, angemessene Reize im Sinne des Progressiv Overload Prinzips zu setzen und dem Körper gleichzeitig genügend Zeit zur Adaptation zu geben, um eine Überlastung zu vermeiden. Die Trainingswissenschaft ist komplex und beruht auf dem Zusammenspiel vieler Trainingsparameter, die die jeweilige Trainingsmethode kennzeichnen. Wie diese zusammenhängen, kannst du dir aus dem Toblerone-Modell herleiten.

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